Angesichts der Schwierigkeiten und Probleme, mit denen sich 2017 Europa und das europäische Projekt konfrontiert sehen, bietet sich Sarajevo, die Hauptstadt Bosnien und Herzegowinas, als idealer Ort an, um über das Miteinander von religiösen, kulturellen und nationalen Identitäten, über Konfliktbewältigung und über die Rolle externer Einflüsse zu sprechen. Es gibt nämlich kaum ein Land, in dem nicht Diskussionen über die künftige Haltung zur europäischen Staatengemeinschaft entbrannt sind. Und während sich einige dazu entschließen, die europäische Gemeinschaft zu verlassen, wird anderswo weiterhin heftig darüber diskutiert, welche Vorteile ein EU-Beitritt für die jeweilige Region und seine Bevölkerung mit sich bringen könnten.

In den Worten der englischen Rockband The Clash scheint die Frage simpel: „Should I Stay or Should I Go?“ Was kann die nächste Krise oder den nächsten Konflikt verhindern? Stillsitzen oder abfallen? Teilnehmen an der Debatte in Sarajevo wird ein Kreis von Schriftstellern und Wissenschaftlern aus mehreren europäischen Ländern, u. a. Dino Abrazović, Marie-Janine Calic, Faruk Šehić, Tanja Stupar-Trifunović und Srđan Šušnica.

Initiatoren: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, S. Fischer Stiftung, Allianz Kulturstiftung
Partner: Goethe-Institut Sarajevo, Traduki
Mit Unterstützung von Traduki aus Mitteln des Auswärtigen Amtes

 

Fotos

Sarajevo Debate on Europe

Antje Contius

Sarajevo Debate on Europe Programmheft

Carl Henrik Fredriksson und Dubravka Stojanović

Publikum bei der Sarajevo Debate

Carl Henrik Fredriksson, Dubravka Stojanović, Volker Weichsel und Tarik Haverić

Volker Weichsel und Tarik Haverić

Publikum bei der Sarajevo Debate

Veranstaltung mit Senad Pećanin

Veranstaltung mit Marie-Janine Calic

Veranstaltung mit Dino Abazović, Carl Henrik Fredriksson, Ivo Marković und Eli Tauber

Robert Alagjozovski

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