Die zweite Runde der Gesprächsreihe Nachbarschaft in Europa – Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft, die auch Estland, Russland und die Ukraine umfasst, findet in Minsk, in Belarus, statt, wo wir die Frage Gelebte Identitäten – erdachte Nation? stellen. Thema der Debatte sind innere und äußere nationale bzw. staatliche Grenzen, das Überschreiten dieser – durch anders verbundene Gemeinschaften und Identitäten – sowie das Verhältnis zwischen konkret gelebten Identitäten im alltäglichen Leben und der abstrakten Vorstellung einer übergreifenden »Nation«. Fragen, die mit dem Ende der Sowjetunion im jungen unabhängigen Belarus eine aktuelle Rolle spielen.  

Teilnehmer der Debate on Europe in Minsk sind u. a. Andrej Karpeka, Raman Voranau, Marju Luts-Sootak, Bruno Schoch, Oxana Haiko, Victoria Biran, Dmitry Strocev, Aleksey Bratochkin und Felix Ackermann.

Initiatoren: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, S. Fischer Stiftung, Allianz Kulturstiftung
Veranstalter: European College of Liberal Arts in Belarus
Partner: Eurozine, OSTEUROPA, Bagels & Letters, MediaPort, pARTisan – Magazine of Contemporary Belarusian Culture, VladOpera e.V. – internationale Kulturprojekte
Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes

Fotos

Ingo Petz, Valentin Akudovich, Boris Hersonsky und Irina Solomatina

Carl Henrik Fredriksson im Gespräch mit Annemarie Türk

Michael Stolleis

Olga Shparaga eröffnet die Podiumsdiskussion Diverse identity experiences — one nation?

Publikum bei der Minsk Debate

Volles Haus bei der Minsk Debate on Europe

Minsk Debate on Europe

Veranstlatung mit Senad Pećanin, Valer Bulgakau, Sergey Lebedev, Andrei Liankevich und Aleksey Bratochkin

Boris Hersonsky meldet sich zu Wort

Publikum / Lidia Starodubtseva

Olga Shparaga und Per Øhrgaard

Andrei Liankevich

Senad Pećanin

Video