Das europäische Projekt ist der Versuch, die Lehren aus den Katastrophen des 20. Jahrhunderts zu ziehen. Was steht in Zeiten der Krise, der verbreiteten Europa-Skepsis und der Wiederkehr der Ressentiments und Nationalismen auf dem Spiel? Antieuropäische Affekte, Fremdenfeindlichkeit und nationalistische Töne bestimmen die politische Atmosphäre in einigen europäischen Ländern. Vor diesem Hintergrund wurden die Debates on Europe ins Leben gerufen.

Die erste Debatte findet in Budapest statt, der Hauptstadt Ungarns, in einem Land, das erst vor acht Jahren der Europäischen Union beigetreten ist und sich nun bereits von den Grundprinzipien und der Grundidee dieser Gemeinschaft entfernt. Schriftsteller, Literaturkritiker, Verleger und Übersetzer aus Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Serbien, Ungarn und weiteren europäischen Ländern kommen in Budapest zusammen, um über die Entwicklung Europas und über Lebens- und Arbeitsbedingungen auf dem Kontinent zu diskutieren. Zu den Teilnehmern, die hinterfragen sollen, was wirklich zählt, gehören Gábor Csordás, Zsuzsanna Gahse, János Háy, György KonrádMichael Krüger, Robert Menasse, Ilma Rakusa und Christina Viragh.

Initiatoren: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, S. Fischer Stiftung, Allianz Kulturstiftung
Partner: Szépírók Társasága, European Cultural Foundation Budapest, Magyar Lettre Internationale

Fotos

Gábor Csordás

Gábor Németh

Erdős Virág

György Konrád, Robert Menasse und Michael Krüger

FUGA – Budapester Zentrum für Architektur

Ilma Rakusa, Christina Viragh, Zsuzsanna Gahse und Gábor Csordás