Die Belfast Debate on Europe versammelt herausragende Autoren, Wissenschaftler, Journalisten, Experten, öffentliche Intellektuelle und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Nordirland, Irland, Großbritannien und Europa – vor allem aus dem deutschsprachigen Raum und Mittel- und Osteuropa.
Grenzen, Konflikte, Gemeinschaften und Europa werden als Themen aus lokaler und aus europäischer Sicht diskutiert.
Angesichts des politischen Hin und Her um den Brexit wird das Problem der Grenze zwischen Nordirland und Irland wieder virulent. Obwohl der sogenannte “Backstop” ein wesentlicher Teil der Brexit-Verhandlungen ist, wurde in der Öffentlichkeit über die Forderung der EU, die Grenze zwischen Norden und Süden möge weiterhin „unsichtbar“ bleiben, ohne Betrachtung des historischen Kontexts diskutiert.
Die Debatte wird die europäische Dimension der Nordirlandfrage aufgreifen und zudem den regionalen Konflikt in den Kontext von unter bestimmten Gesichtspunkten ähnlichen Konflikten in der Welt stellen, beispielsweise auf dem Balkan. Durch die Belfast Debate sollen neue Sichtweisen auf eine regionale Diskussion und ein transnationaler Austausch zur Zukunft Europas ermöglicht werden.
Initiatoren: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, S. Fischer Foundation
Partner: Seamus Heaney Centre, John Hewitt Society, Times Literary Supplement und The Tangerine
Belfast Debate Team: Carl Henrik Fredriksson (Programmleiter), Radmila Radovanović (Projektleiterin – Programmassistenz), Corinna Blattmann (Presse & PR), Lilian Ranc (Lektorat & Koordination), Barbara Anderlič (Projektassistenz), Rachel Brown & Padraig Regan (Unterstützung vor Ort).

